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Japan will Klimawandel mit Geld bekämpfen

Die ADB erhöht die Investitionen in umweltfreundliche Energien.
Sonntag, 6. Mai 2007
Kyoto - Angesichts des rasanten Wirtschaftswachstums und der steigenden CO2-Emissionen in Asien will Japan 100 Millionen Dollar zur Bekämpfung des Klimawandels zur Verfügung stellen. Dies sagte Finanzminister Koji Omi auf dem Jahrestreffen der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB).
Sein Land werde in den kommenden fünf Jahren zudem Kredite in einer Gesamthöhe von zwei Milliarden Dollar für die Förderung nachhaltiger Entwicklungsprojekte und von Massnahmen zum Umweltschutz bereitstellen, erklärte Omi am Sonntag in Kyoto weiter.

Rund 30 Prozent des weltweiten Energiekonsums entfielen auf Asien, sagte Omi. Es sei zu erwarten, dass der Energieverbrauch der Region sich bis zum Jahr 2030 verdoppeln werde.

Umweltfreundliche Technologien

Ein effizienterer Einsatz der Ressourcen und die Reduzierung der C02-Emissionen seien notwendig, um nachhaltiges Wachstum in der Region und weltweit zu gewährleisten.

Die ADB hatte am Freitag beschlossen, im kommenden Jahr 900 Millionen Dollar in Projekte zur Förderung umweltfreundlicher Energien zur Verfügung zu stellen.

Mehr Investitionen

Das Geld soll vor allem in China, Indien, Indonesien, Pakistan, den Philippinen und Vietnam eingesetzt werden. In den kommenden zwei Jahren sollen die Investitionen im Umweltsektor weiter erhöht werden.

ht/sda