Thalmann ist einer von rund 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in Bern trafen.
Massnahmen gegen die Klimaerwärmung böten der Schweiz aber auch ökonomische Vorteile, sagte Thalmann laut einer Mitteilung der Organisatorin, der Schweizer Plattform für Climate und Global Change ProClim.
Die Schweiz könne energieeffiziente Technologien in andere Industrieländer und die wachsenden Märkte der Schwellenländer exportieren. Je länger man zögere, desto eher würden dies andere Nationen tun.
Weitreichende Konsequenzen
Der Biologe Wolfgang Nentwig erklärte, dass sich die Vegetation nicht nur als Folge des Temperaturanstiegs verändern werde.
Die starke Reisetätigkeit und umfangreiche Gütertransporte hätten zur Folge, dass Tier- und Pflanzenarten weltweit verbreitet würden. Dies könne weit reichende Konsequenzen für Fauna und Flora haben.
Die Versicherer beziehen die Zunahme von Extremereignissen schon heute in ihre langfristige Planung ein, wie Pamela Heck vom Rückversicherer Swiss Re sagte. In einigen Fällen könnten auch Prämienerhöhungen notwendig sein.
