Helfer versuchten in Südbayern, aufweichende Dämmen abzudichten und zu sichern. Tausende Keller liefen voll Wasser. An der Isar kämpften die Menschen nach Angaben des Landratsamtes Erding gegen das schwerste Hochwasser seit mindestens 40 Jahren.
In Neustadt an der Donau konnten die Einsatzkräfte einen Deich, der zu brechen drohte, vorerst retten. In Regensburg wurde die Hochwasserwelle der Donau am frühen Freitagmorgen erwartet. Am Freitagnachmittag soll die Hochwasserwelle Straubing und in der Nacht zum Samstag Passau erreichen.
An der Isar wurde in der Nacht zum Freitag die Scheitelwelle in Landau und später in Plattling erwartet. Auch dort sollten ähnliche Pegelstände erreicht werden wie beim Pfingsthochwasser 1999.
Im niederbayerischen Landshut erreichte der Scheitel der Isar- Flut mit mehr als 3,80 Metern etwa die Höhe des katastrophalen Pfingsthochwassers. Die Wassermassen wurden in eine Flutmulde geleitet. Der Stand sei am Abend bereits leicht gesunken. Die Deiche seien stabil.
"Das grösste Problem ist derzeit der steigende Grundwasserspiegel", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Es seien bereits hunderte Keller voll Wasser gelaufen.
