Die Aufräumarbeiten in den Hochwassergebieten Tirols und Vorarlbergs wurden mit mehreren tausend Helfern fortgesetzt. Stromversorgung und Telefonverbindungen sollten bis am Abend wieder funktionieren.
Die meisten Orte blieben wegen der zum Teil völlig zerstörten Hauptstrassen nur über Notwege erreichbar. Das Hochwasser hat in den beiden Bundesländern vermutlich Schäden in der Höhe von mehreren hundert Millionen Euro angerichtet.
Weite Landstriche Bayerns noch unter Wasser
In Ostbayern entspannte sich die Lage in der Nacht. An Donau und Isar konnten vielerorts sinkende Pegelstände verzeichnet werden. Entwarnung wurde jedoch nicht gegeben. Weite Landstriche in den bayerischen Hochwassergebieten gleichen noch immer einer Seenplatte.
33 Todesopfer in Rümanien
In den rumänischen Hochwassergebieten entspannte sich die Lage, nachdem der Regen nachgelassen hatte. In dem zuletzt besonders betroffenen Katastrophengebiet im zentralrumänischen Kreis Harghita begannen die Aufräumarbeiten. Dort trafen aus dem Nachbarland Ungarn Hilfsgüter ein.
Im Kreis Harghita waren innerhalb von zwei Wochen 15 Menschen in den Fluten umgekommen. Zwei werden vermisst. Landesweit lag die Zahl der Todesopfer bei mindestens 33.
Unterdessen wurde in der ungarischen Hauptstadt Budapest ein Teil der Donau-Uferstrasse vorsichtshalber für den Verkehr gesperrt.
