Daneben beruhigte sich die Lage in allen Schadenregionen. Neue Regenfälle in der Nacht auf Freitag hatten keine Auswirkungen auf die Pegelstände.
Rückkehr zur Normalität
In Thun kämpften die Wehrdienste an den Schleusen immer noch mit Schwemmholz. Im Berner Mattequartier konnten die Bewohner langsam in ihre Häuser zurück. Der Zutritt ist nur Anwohnern gestattet; sie müssen sich ausweisen.
Im Berner Oberland war keine Gemeinde mehr von der Umwelt abgeschnitten. Lauterbrunnen und Grindelwald waren per Bahn nicht zu erreichen. Die BLS wollte ab Samstag den Zugverkehr zwischen Spiez und Interlaken Ost wieder aufnehmen.
In Reichenbach und Brienz wurden fast 1000 Evakuationen aufgehoben. Im Dorf Oey Diemtigtal begann die Rückkehr der Bewohner, sei es zur Besichtigung oder zum Verbleib.
Auch in der Zentralschweiz beruhigte sich die Lage. Von Basel durch den Gotthard nach Chiasso fuhren seit Freitagmorgen wieder stündlich Züge. In Obwalden blieben Engelberg und das Melchtal abgeschnitten.

