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Hochwasser-Schäden sind immens

Kampf gegen das Wasser in einem Luzerner Pub.
Freitag, 26. August 2005
Bern - Das Hochwasser hat laut den kantonalen Gebäudeversicherern in der Schweiz Gesamtschäden von rund einer Milliarde Franken angerichtet.
Hinzu kommen Schäden für mindestens 10 Millionen Franken an landwirtschaftlichen Kulturen.

An Gebäuden, Mobilien und Infrastrukturen seien nach neuesten Schätzungen jeweils Schäden für rund 350 Millionen Franken entstanden, sagte Jürg Marty, Direktor der Vereinigung der Kantonalen Feuerversicherungen VKF, gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Folgeschäden nicht inbegriffen

Dabei handle es sich um reine Sachschäden. Folgeschäden des Hochwassers seien in dieser Schätzung nicht inbegriffen, sagte Marty weiter.

Die kantonalen Gebäudeversicherungen, deren Dachverband der VKF ist, sind in 19 der 26 Kantone monopolistisch für die obligatorische Versicherung von Immobilien zuständig. In den Kantonen Wallis und Tessin besteht dagegen keine Verpflichtung, eine Gebäudeversicherung abzuschliessen.

Hier und in den Kantonen Uri, Schwyz, Obwalden, Appenzell Innerrhoden und Genf werden die Gebäude durch die Privatversicherer versichert. Drei dieser sieben Kantone - Uri, Obwalden und Schwyz - sind vom Hochwasser ebenfalls betroffen.

Nähere Zahlen am Mittwoch

Beim Schweizerischen Versicherungsverband SVV, dem Dachverband der Privatversicherer, geht man von Gesamtschäden in dreistelliger Millionenhöhe aus, wie Sprecherin Margrit Thüler auf Anfrage sagte. Nähere Zahlen will der SVV am nächsten Mittwoch bekanntgeben.

Die Schweizerische Hagel-Versicherungs-Gesellschaft, die auch für Überschwemmungen zuständig ist, schätzt ihrerseits, dass für mindestens 10 Millionen Franken Schäden an Äckern, Gemüse, Gärtnereien und Graskulturen entstanden sind.

bsk/sda