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Schäden von über 800 Millionen Franken

Insgesamt sei ein Gesamt-Hochwasserschaden von zwei Milliarden Franken «recht realistisch».
Mittwoch, 31. August 2005
Zürich - Die Privatversicherer rechnen nach dem August-Hochwasser mit Schäden von über 800 Millionen Franken.
Bisher seien 23 000 Schäden gemeldet worden. Das teilte der Schweizerische Versicherungsverband vor den Medien mit. Die Schäden würden voll entschädigt, auf die Haftungsbeschränkung werde freiwillig verzichtet, gab SVV-Präsident Albert Lauper an der Medienkonferenz in Zürich bekannt.

Das Unwetter hat gemäss SVV Schäden "in noch nie dagewesenem Ausmass" verursacht. Die Überschwemmungen vom 20. bis 24. August in weiten Teilen der Schweiz hätten mehr Schäden angerichtet als alle Grossereignisse im Jahr 1999 zusammen.

Damals wurden von Privatversicherungen für alle Schadensereignisse - schwere Lawinenniedergänge, Überschwemmungen und Sturm "Lothar" - insgesamt 685 Millionen Franken ausbezahlt.

Schadenaufnahme nicht abgeschlossen

Gemäss einer Hochrechnung belaufen sich die letzte Woche an wenigen Tagen entstandenen Schäden auf 805 Millionen Franken. Nicht eingeschlossen seien Gebäudeschäden kantonaler Gebäude- oder Feuerversicherungen sowie die Schäden an Strassen und Bahnen sowie Flurschäden.

Die Schadenaufnahme sei noch nicht abgeschlossen und die Schadensumme könne noch weiter ansteigen, hält der SVV fest. Insgesamt ist ein Gesamt-Hochwasserschaden von zwei Milliarden Franken laut Lauper "recht realistisch".

bert/sda