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Forscher: Kompendium für Post-Kyoto

Die neuesten Klima-Ergebnisse werden zusammengefasst.
Samstag, 27. Dezember 2008
Auf die Politiker, die im kommenden Dezember in Kopenhagen bei der Weltklimakonferenz einen Folgevertrag für das Kyoto-Protokoll festzurren sollen, kommt bis dahin noch viel Arbeit zu.
Deshalb haben sich Klimaforscher aus mehr als 70 Staaten dazu entschlossen, ihnen die Arbeit etwas zu erleichtern. Bei der Konferenz «Climate Change: Global Risks, Challenges and Decisions» werden sie sich im März 2009 in Kopenhagen treffen, um gemeinsam das Wissen um den Klimawandel auf den neuesten Stand zu bringen. Das Update soll dann den Politikern die Arbeit am Kyoto-Nachfolgevertrag erleichtern.

An der Konferenz, die vom 10. bis zum 12. März stattfinden wird, nehmen unter anderem der IPCC-Chairman und Nobelpreisträger Pachauri, Lord Nicholas Stern von der London School of Business, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barosso und der dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen teil.

In 57 Arbeitssitzungen wollen die Klimawissenschaftler - unter anderem auch Forscher der ETH - aus 1400 Abstracts die wichtigsten Informationen zum Klimawandel und die neuesten Erkenntnisse für Manahmen gegen die Erderwärmung herausfiltern.

Kopenhagen im Fokus

Die International Alliance of Research Universities IARU hat ihre Unterstützung zugesagt. Der Allianz gehören die Universitäten Kopenhagen, Yale, Oxford, Cambridge, Tokio, Peking, Singapur sowie die University of California Berkeley, die ETH Zürich und die Australian National University an.

Die Ergebnisse der Wissenschaftler werden in einem Report zusammengefasst, der allen Teilnehmern der Weltklimakonferenz in Kopenhagen zur Verfügung gestellt werden.