Das Feuer nordöstlich von Madrid geriet ausser Kontrolle, auch Teile ein Naturschutzgebietes standen in Flammen. Bis zum Abend wurden etwa 5000 Hektaren Wald vernichtet. Drei Dörfer mit rund 500 Einwohnern mussten evakuiert werden.
Feuer beim Grillieren entfacht
Der Brand war von einer Gruppe Ausflüglern fahrlässig beim Grillen ausgelöst worden. Durch Funkenschlag hatten die trockenen Gräser der Umgebung Feuer gefangen.
Begünstigt durch die grosse Hitze und die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten wüteten in Spanien landesweit etwa 15 Waldbrände, die insgesamt rund 8000 Hektaren Baumbestand zerstörten.
Sechs Helfer verletzt
Grössere Feuersbrünste wurden aus der Gegend um Saragossa und aus Zamora an der Grenze zu Portugal gemeldet. Dort waren sechs Helfer bei den Löscharbeiten verletzt worden.
Nahe Ciudad Real nahm die Polizei zudem einen 63-Jährigen fest, der ein Feuer in der Umgebung einer Erdölraffinerie gelegt hatte. Dutzende Hektaren Pinienwald wurden ein Raub der Flammen, wie die Behörden mitteilten. Die Raffinerie sei jedoch nicht in Gefahr gewesen.
