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Brand in Spanien unter Kontrolle

Das Feuer ist unter Kontrolle, kann aber immer wieder durch Wind auffrischen.
Donnerstag, 21. Juli 2005
Madrid - Fünf Tage nach dem Ausbruch des verheerenden Waldbrandes nahe Guadalajara in Mittelspanien ist das Feuer unter Kontrolle. Die Einsatzleitung warnte jedoch, auffrischender Wind könne den Brand erneut entfachen.
Bei den Löscharbeiten waren am Sonntag elf Forstarbeiter getötet worden. Die Flammen vernichteten rund 13 000 Hektar Kiefernwald.

Bei den seit Wochen in Portugal lodernden Waldbränden kam ein Mensch ums Leben. In dem Dorf Alvaiázere nördlich des Wallfahrtsortes Fátima wurde die verkohlte Leiche eines 74-Jährigen entdeckt, wie das Radio berichtete.

Der Mann sei vermutlich von den Flammen überrascht worden. Insgesamt kämpften am Donnerstag fast 3000 Feuerwehrleute und Helfer gegen ein Dutzend Feuersbrünste in der Mitte und im Norden des Landes. Bislang sind rund 40 000 Hektar Wald zerstört worden. Portugal erlebt die schlimmste Dürre seit 300 Jahren.

Auch im Norden Sardiniens herrscht derzeit Notstand wegen ausgedehnter Feuer. Vier Grossbrände hielten die Behörden in der Nacht auf Donnerstag in Atem. Hunderte Hektar Wald wurden zerstört.

fest/sda