Die elf getöteten Feuerwehrleute seien von einem plötzlichen Wechsel der Windrichtung überrascht worden. Dadurch seien sie von den Flammen eingeschlossen worden. Die Leichen der Opfer konnten bislang wegen des schwer zugänglichen Gebiets nicht geborgen werden.
Nach der Tragödie reiste Vizeregierungschefin Mara Teresa Fernández de la Vega in das Unglücksgebiet nordöstlich von Madrid. Die Einwohner warfen der Regierung vor, nicht genügend Mittel zur Brandbekämpfung bereitgestellt zu haben.
Fünf Dörfer geräumt
Wegen des Brandes mussten fünf Dörfer der Gegend mit rund 500 Einwohnern geräumt werden. Auch 150 Jugendliche eines Sommercamps wurden in Sicherheit gebracht. Die Menschen übernachteten in einer Sport- und in einer Fabrikhalle.
Der Brand war von einer Gruppe Ausflüglern fahrlässig beim Grillen ausgelöst worden. Durch Funkenschlag hatten die trockenen Gräser der Umgebung Feuer gefangen.
