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Weltweiter Temperatur-Höchststand im Januar

Die Temperaturen über dem Meer blieben hinter den Rekordwerten von 1998 zurück.
Samstag, 17. Februar 2007
New York - Die Temperaturen haben im Januar nach einer Studie von US-Wissenschaftlern weltweit ein Allzeithoch erreicht.
Die gemittelten Temperaturen über der Landmasse und den Ozeanen seien so hoch gewesen wie nie zuvor seit dem Beginn derartiger Messungen vor 128 Jahren, teilte das regierungsamtliche Klimazentrum in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina mit.

Die durchschnittliche Temperatur an der Erdoberfläche lag demnach um 0,85 Grad Celsius über dem 20-Jahres-Mittelwert, der für den Monat Januar 12 Grad beträgt.

Vor fünf Jahren war ein Januar-Rekord erreicht worden, der 0,71 Grad Celsius über dem 20-Jahres-Mittel lag.

Die Temperaturen über Land lagen im Januar sogar 1,89 Grad über dem langjährigen Mittel, während die Temperaturen über dem Meer zwar hoch waren, aber hinter den Rekordwerten von 1998 zurückblieben.

Wärmster Schweizer Januar

Auch in der Schweiz wurden im Januar Rekordtemperaturen verzeichnet: Es war der wärmste Januar seit Beginn der Messungen im Jahr 1864. Ausser in den Bergen lagen die Temperaturen überall deutlich über dem langjährigen Durchschnitt.

Gleich an mehreren Orten wurden die bisherigen Rekorde für das Januar-Monatsmittel gebrochen, wie MeteoSchweiz mitteilte: In Basel betrug die Durchschnittstemperatur 6,1 Grad Celsius bisher 5,3 Grad im Jahr 1948.

Weitere Rekordwerte wurden in Bern mit 4 Grad bisher: 3,1 Grad/1936, in Zürich mit 4,8 Grad 3,5 Grad/1993, in Lugano 6,4 Grad 5,2 Grad/1921 und in Sils-Maria GR mit - 3,3 Grad - 3,9 Grad/1936 gemessen.

bert/sda