Anzeige

Warnung vor schweren Gewittern

Noch stärkeren Regen erwarten die Meteorologen auf der Alpensüdseite und im Engadin. Dort soll die erwähnte Störung ebenfalls heftige Gewitter bringen.
Sonntag, 24. Juni 2007
MeteoSchweiz warnt vor möglichen starken Gewittern vom Montagmittag bis Dienstagmittag, die wiederum Schäden verursachen dürften. Betroffen ist die ganze Schweiz.
Dabei wird am Dienstagmorgen auch mit Sturmwinden bis Tempo 100 gerechnet. Auf der Alpennordseite werden 20 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet, auf der Alpensüdseite sogar bis 100 Liter innert drei Stunden.

Allerdings dürften die Unwetter nicht so heftig ausfallen wie am vergangenen Donnerstag.

Auslöser der neuerlichen Gewitter ist eine aktive Kaltfront, die am Montag die Schweiz überquert, wie MeteoSchweiz mitteilte.

Sie bringt verbreitet kräftige und teilweise intensive Niederschläge mit eingelagerten Gewittern. Auf der Alpennordseite werden die stärksten Aktivitäten besonders am zentralen und östlichen Alpennordhang erwartet.

20 bis 50 Liter pro Quadratmeter

Die erwarteten Niederschlagsmengen dürften laut den Prognosen am Montag in den hauptaktiven Gebieten bei 20 bis 50 Litern pro Quadratmeter liegen. Im Mittelland wird mit geringeren Mengen gerechnet.

In einer Phase von Montagmittag bis Montagabend erwartet MeteoSchweiz auch Winde mit Spitzen von 50 bis 80 Kilometern pro Stunde km/h Bei Durchgang der so genannten Trogachse, etwa am frühen Dienstagmorgen, sind sogar Windspitzen bis 100 km/h möglich.

In diesem Zeitraum dürften noch einem fünf bis 20 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Die grössten Mengen werden am Alpennordhang erwartet. Die Schneefallgrenze dürfte dabei bis am Dientagabend auf 1700 bis 2000 Meter fallen.

li/sda