Montag, 25. Juni 2007
Unteriberg SZ - Fünf Tage nach dem verheerenden Unwetter hat der Gemeindeführungsstab in Unteriberg am Montag Vorkehrungen für erneute Gewitter getroffen. Mit Hochdruck wurde vorab Geschiebe entfernt, um Platz für neues Regenwasser zu schaffen
Laut einer Mitteilung befürchtet der Führungsstab, dass die bereits überfluteten Wohnquartiere entlang des Nidlaubachs bei neuen Gewittern erneut überschwemmt werden könnten. Deshalb stünden schwere Baumaschinen im Einsatz, um den Kiessammler und das Bachbett vom Geschiebe zu befreien.Die Maschinen wurden vom Alters- und Pflegeheim abgezogen, wo sie bisher im Einsatz waren. Zudem wurden Hunderte von Sandsäcken abgefüllt und an Private in den betroffenen Quartieren verteilt.
Die Strassen und Plätze im Dorf seien mittlerweile vom Schlamm befreit. Die Aufräumarbeiten würden fortgesetzt. Die Schulkinder konnten am Nachmittag daheim bleiben, damit sie nicht von einem Gewitter überrascht wurden.
Das Trinkwasser in Unteriberg muss weiterhin abgekocht werden. Grund dafür ist, dass aus dem wassergesättigten Quellgebiet noch immer verunreinigtes Wasser in ein Reservoir gelangt. Wegen des hohen Wasserbedarfs für die Reinigungsarbeiten kann das Reservoir nicht gespült werden.