«Wir wissen, wie das Hochwasserereignis zeitlich abgelaufen ist, aber wir wissen nicht genau, was sich tatsächlich beim Ausfluss der Aare aus dem Bielersee ereignet hat», stellte Maurer fest. Es bestünden zu viele Widersprüche, die nun bereinigt werden müssten.
Nach den Überschwemmungen im Aargau war der Vorwurf erhoben worden, der Abfluss aus dem Bielersee sei viel zu spät gedrosselt worden. Statt der erlaubten 850 Kubikmeter pro Sekunde schoss die Aare am verangenen Donnerstag bei ihrem Höchststand mit 1259 Kubikmeter pro Sekunde durch Murgenthal AG.
In Untersiggenthal wurden gar 2652 Kubikmeter pro Sekunde gemessen. An beiden Orten wurden damit die Alarmwerte und die bisherigen Rekorde deutlich übertroffen. Folge waren grössere Überschwemmungen in Olten, Aarau, Brugg sowie in Döttingen.
