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Unwetter-Schäden steigen auf rund 340 Mio. Franken

Am meisten Schäden gab es in Kantonen Jura, Solothurn, Baselland, Aargau und Waadt. I
Mittwoch, 22. August 2007
Bern - Das jüngste Hochwasser hat in der Schweiz Schäden in der Höhe von rund 340 Millionen Franken angerichtet. Nachdem die Versicherer ihre Schätzungen mehrmals erhöht haben, dürfte es nun bei diesem Betrag bleiben.
Die kantonalen Gebäudeversicherer gehen neu von Schäden in der Höhe von 120 Millionen Franken aus, wie der Interkantonale Rückversicherungsverband der Kantonalen Gebäudeversicherungen mitteilte. Zuerst rechneten sie noch mit einer Schadensumme von 50 bis 60 Millionen Franken.

Der Schweizerische Versicherungsverband SVV rechnet nach wie vor mit Schäden in der Höhe von 214 Millionen Franken, wie es auf Anfrage hiess. In der Landwirtschaft dürften die Unwetter vom 8. und 9. August Schäden von 5 Millionen Franken angerichet haben, wie die schweizerische Hagelversicherung schätzt.

Hagelversicherung nicht nur gegen Hagel

Die Hagelversicherung deckt nicht nur Hagelschäden, sondern auch andere Elementarschäden ab. Zudem übernimmt sie Ertragsausfall und Wiederherstellungskosten. Der SVV ist der Verband der Privatversicherer. Diese übernehmen Schäden an Hausrat, Geschäftsinventar und übriger Fahrhabe.

Ausserdem ist der SVV in jenen sieben Kantonen aktiv, in denen es keine kantonale Gebäudeversicherung gibt. Am meisten Schäden gab es in Kantonen Jura, Solothurn, Baselland, Aargau und Waadt.

fest/sda