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Schweizer haben Angst vor Klimawandel

80,8 Prozent wollen weniger Auto fahren.
Sonntag, 4. Februar 2007
Bern - Die Klimaveränderung macht 56,3 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer Angst. Gar 62,8 Prozent denken, dass langfristig die Existenz der Menschheit gefährdet ist, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des «SonntagsBlick» feststellt.
In der Westschweiz ist der Anteil der Menschen, die Angst haben, mit 61,7 Prozent gar noch höher als in der Deutschschweiz 54,4 Prozent. Und die Frauen sind mit über 60 Prozent ängstlicher als die Männer 51,7 Prozent.

Zwei Drittel glauben, dass der Klimawandel von den Menschen verursacht ist. Hier zeigen sich Unterschiede zwischen den Altersgruppen: Bei den 15- bis 34-jährigen sind es 71 Prozent, die den Menschen beschuldigen, bei den 55- bis 74-jährigen nur noch 58,8 Prozent.

Auf dem Papier sind die 1001 Befragten in deutlicher Mehrheit bereit, einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten: indem sie mehr für saubere Alternativenergien bezahlen 84,8 , weniger Auto fahren 80,8 , weniger häufig mit dem Flugzeug verreisen 67,5 oder beim Fliegen einen Zuschlag zahlen 63 .

Sogar mehr Vorschriften vom Bund würden viele akzeptieren: Fast die Hälfte findet, dass der Bund eher zu wenige Vorschriften macht.

Die Umfrage wurde vom Institut Infomar mit Sitz in Schwerzenbach ZH durchgeführt.

smw/sda