Der Klimawandel habe direkten Einfluss auf die Ernährungssicherheit, sagte der Inder zum Welternährungstag. Werde die Ernährung knapp, seien Sicherheit und Frieden bedroht. Biotreibstoffe dürften nur gefördert werden, solange sie nicht die Produktion von Nahrungsmitteln beeinträchtigten, forderte er.
Klimapolitik als Friedenspolitik
Der Friedensnobelpreis, den der IPCC gemeinsam mit dem ehemaligen US-Vize-Präsident Al Gore erhalten hat, anerkenne die Wichtigkeit des Kampfes gegen den Klimawandel, unterstrich der Inder weiter.
Der Preis beweise, dass der Klimawandel Teil der Friedenspolitik sei, fügte der Direktor des Bundesamtes für Umwelt BAFU, Bruno Oberle, dazu. «Wir haben alle das gleiche Schicksal», betonte er. Und die gleiche Verantwortung: Die industrialisierten Länder sollten ihren Ausstoss von Treibhausgas reduzieren.
IPCC-Bericht im November
Die einzelnen Länder könnten ihre nationalen Interessen nur wahren, wenn sie einen Beitrag zur Lösung der globalen Fragen wie den Klimawandel leisteten, sagte der Vorsteher der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA, Walter Fust.
Ein zusammenfassender Bericht des IPCC soll im November an der Generalversammlung des UNO-Klimarates in Valencia vorgestellt werden. Der IPCC, der seinen Sitz in Genf hat, wurde 1988 gegründet, um Informationen und Studien zum Klimawandel zu sammeln.
