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OcCC: «Leuenbergers Vorschläge sind minimal»

Geht den Experten zu wenig weit: Bundesrat Leuenberger.
Freitag, 24. August 2007
Bern - Das Beratende Organ für Fragen der Klimaänderung (OcCC) bezeichnet die Vorschläge von Bundesrat Moritz Leuenberger zur Klimapolitik nach 2012 als «Minimallösung». Die Anstrengungen im Klimabereich müssten in einem Rahmengesetz gebündelt werden.
Die Schweiz müsse sich weiterhin auf die Reduktion des CO2-Ausstosses konzentrieren - dort sei die Wirkung am grössten. Dazu soll die CO2-Abgabe weitergeführt und ausgeweitet werden, forderte das OcCC in seinen Empfehlungen an die Politik für die Zeit nach dem 2012 auslaufenden Kyoto-Abkommen.

Das Reduktionsziel für die Treibhausgasemission bis 2020 soll im Einklang mit den EU-Regeln auf mindestens 20 Prozent gegenüber 1990 festgeschrieben werden. Damit die Schweiz in den internationalen Verhandlungen die Politik mitgestalten könne, sei es wichtig, national konkrete Massnahmen und Ziele festzulegen.

Die OcCC wurde 1996 vom Bund eingesetzt, um Empfehlungen zu Klimafragen für die Politik abzugeben.

ht/sda