Anzeige

UNO stellen Klimawandel in den Mittelpunkt

Die Klimaerwärmung könnte die gewohnte Umgebung der Inuit verändern.
Dienstag, 18. September 2007
New York - Die Vereinten Nationen wollen den Kampf gegen den Klimawandel zu einem gemeinsamen Anliegen der Weltgemeinschaft machen. Das sagte der Präsident der UNO-Vollversammlung, Srgjan Kerim (Mazedonien), zum Auftakt des 62. Sitzungsjahres des Gremiums in New York.
Klimaveränderungen seien nicht nur ein Umweltproblem, sondern beeinflussten die gesamte internationale Entwicklung. «Die Wissenschaft hat gesprochen, jetzt ist es Zeit zum Handeln», betonte er. «Nur ein globales Forum kann ein solch globales Problem anpacken.»

Weiterer Schwerpunkt der neuen einjährigen Sitzungsrunde soll die Reform des UNO-Sicherheitsrates sein, über die seit mehr 13 Jahren bei der UNO debattiert wird - bisher ergebnislos.

Bei der traditionellen Generaldebatte des Plenums sollen vom kommenden Dienstag an die politischen Akzente für die Zukunft der Weltorganisation gesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Krisen in Nahost, Afrika, Asien und auf dem Balkan.

Zweiwöchige Aussprache in der Vollversammlung

Zu der zweiwöchigen Aussprache in der Vollversammlung werden Staats- und Regierungschefs sowie Aussenminister aus aller Welt erwartet. US-Präsident George W. Bush spricht zum Auftakt der Debatte. Ihm folgen im Abstand von wenigen Stunden der französische Präsident Nicolas Sarkozy und der iranische Regierungschef Mahmud Ahmadinedschad.

Auf Initiative von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon konferieren hochrangige Regierungsvertreter bereits am nächsten Montag über Massnahmen gegen den Klimawandel.

smw/sda