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Die UNO will die Ozonschicht schützen

Gewisse Substanzen sind sowohl für das Klima als auch für die Ozonschicht schädlich.
Montag, 17. September 2007
Montréal - Im Kampf gegen die Zerstörung der Ozonschicht hat im kanadischen Montréal eine UNO-Konferenz begonnen. Vertreter von 191 Staaten, darunter die Schweiz, diskutieren bis Freitag Massnahmen zur Verringerung von ozonschädigenden Gasen.
Vor Beginn der Konferenz des UNO-Umweltprogramms UNEP wurde am Sonntag an den Abschluss des Montréaler Protokolls vor 20 Jahren erinnert, wie Botschafter Thomas Kolly, Leiter der Abteilung Internationales des Bundesamtes für Umwelt BAFU, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA erklärte.

Das Protokoll von 1987 sieht ein vollständiges Verbot von Fluorchlorkohlenwasserstoffen FCKW vor. Zum Schutz der Ozonschicht möchte das UNEP jetzt möglichst rasch weitere ozonschädliche Substanzen verbieten.

Bei der aktuellen Konferenz gehe es vor allem um die Verkürzung der Fristen für die Herstellung und Verwendung von H-FCKW, erklärte Kolly. Diese Ersatzprodukte für FCKW tragen ebenfalls zur Bildung des sogenannten Ozonlochs bei.

Die Montréaler Konferenz sei auch bedeutsam für die Bekämpfung des Klimawandels: «Gewisse Substanzen sind sowohl für das Klima als auch für die Ozonschicht schädlich», sagte Kolly.

fest/sda