Das Protokoll von Montreal verpflichtet die Unterzeichnerstaaten seit 1987, die Nutzung von Ozon-schädlichen Produkten schrittweise zu reduzieren. Als Hauptfeind des Ozons gelten Fluorkohlenwasserstoffe FCKW, die früher unter anderem in Kühlschränken und Klimaanlagen verwendet wurden.
«Millionen von Hautkrebserkrankungen» hätten verhindert und die schädlichen Effekte von Ultraviolett-Strahlung reduziert werden können, wird Ban weiter zitiert. Ausserdem habe das Protokoll Innovationen begünstigt und effizientere und umweltfreundlichere Kühlsysteme hervorgebracht.
Die WMO wies allerdings darauf hin, dass die einmal ausgestossenen Gase äusserst langlebig sind. Deshalb dauere es mehrere Jahrzehnte, bis sich die Ozonschicht wieder erholt habe.
Die Grösse des Ozonlochs über der Antarktis schwankt von Jahr zu Jahr. Gemäss neusten Angaben der WMO ist das Loch in den ersten zwei Wochen des Monats September von weniger als 10 Millionen Quadratkilometer auf 19 Millionen Quadratkilometer angewachsen.
