Im warmen vierten Quartal des Jahres lag der Verbrauch um 2,1 Prozent unter dem Vorjahresquartal, in den übrigen Quartalen betrugen die Zunahmen zwischen 0,5 und 3,8 Prozent.
Im Sommer resultierte ein Exportüberschuss, und im Herbst und Winter musste deutlich weniger Strom vom Ausland bezogen werden als in Vorjahren.
Entwicklung und Wachstum
Zum höheren Elektrizitätsverbrauch trugen die konjunkturelle Entwicklung und das Bevölkerungswachstum bei: Das Bruttoinlandprodukt BIP lag 2006 um 2,7 Prozent über dem Vorjahreswert, und die mittlere Wohnbevölkerung nahm gemäss provisorischen Zahlen um rund 56'000 Personen oder 0,7 Prozent zu.
Dämpfend wirkte sich im Jahr 2006 die Zahl der Heizgradtage -7,7 Prozent auf den Elektrizitätsverbrauch aus.
Den kühleren Wintermonaten Januar und März 2006 standen die deutlich wärmeren Monate Oktober bis Dezember 2006 gegenüber.
Neuer Atomkraft-Höchstwert
Die Elektrizitätsproduktion der Schweizer Kraftwerke stieg im Jahre 2006 um 7,3 Prozent auf 62,1 Milliarden kWh 2005: 57,9 Mrd. kWh.
Die Wasserkraftanlagen erzeugten 0,6 Prozent weniger Elektrizität als im Vorjahr, wobei die Zunahme bei den Laufkraftwerken 5,5 Prozent und die Abnahme bei den Speicherkraftwerken 5,8 Prozent betrug.
Die Stromproduktion der Atomkraftwerke stieg um 19,2 Prozent auf den neuen Höchstwert von 26,2 Milliarden kWh 2005: 22,0 Mrd. kWh.
