Die Stromlücke könne nicht allein durch bessere Energieeffizienz und erneuerbare Energien kompensiert werden, heisst es im Bericht. Dies umso mehr, als die geforderte Substitution fossiler Energie zu mehr Stromverbrauch führe. Konkret will die Regierung, dass mindestens die altershalber auslaufenden Kernkraftwerke Beznau I und II sowie Mühleberg ersetzt werden.
CO2-Ausstoss halbieren
Der Hauptfokus des Berichts liegt auf der Reduktion des CO2-Ausstosses im Kanton Zürich um rund zwei Drittel von heute 6 Tonnen pro Jahr und Person auf 2,2 Tonnen bis 2050. Dieses Ziel ist laut Regierungsrat durch konsequenten Einsatz erneuerbarer Energien und stark verbesserter Energieeffizienz möglich.
Zur Umsetzung setzt der Kanton auch weiterhin vor allem auf Freiwilligkeit und finanzielle Anreize. In Diskussion sind unter anderem steuerliche Anreize bei der Sanierung von Altbauten und beim Verkehr die Einführung verursachergerechter Verkehrsabgaben.

