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«Rita» zieht nach Norden - starker Regen

Zerstörte Videothek in Beaumont, Texas.
Sonntag, 25. September 2005
Houston - Tropensturm «Rita» ist mit schweren Regenfällen und Windgeschwindigkeiten um 60 Stundenkilometern ins Landesinnere der USA weitergezogen. Entgegen den Befürchtungen erwiesen sich die Schäden als weniger stark.
Das Zentrum des Sturmes bewegte sich nach Angaben des Nationalen Hurrikan Zentrums in Miami mit etwa 15 Kilometern in der Stunde in Richtung Norden.

Der Sturm, der am Samstag auf die Golfküste der USA traf, brachte schwere Regenfälle und erreicht in Böen bis zu 120 Stundenkilometer.

Stromausfälle

In den US-Bundesstaaten Texas und Louisiana gingen in 1,2 Millionen Haushalten zeitweise die Lichter aus. Die Meteorologen erwarten, das der zum Tropensturm herabgestufte ehemalige Hurrikan in den nächsten 24 Stunden nach Nordosten weiterzieht.

Gegenden um die texanische Stadt Beaumont sehen nach Augenzeugenberichten aus, als ob ein riesiger Bulldozer über Häuser und Bäume gefahren wäre. Die besonders schwer getroffene Stadt Lake Charles in Louisiana versank teilweise in den Fluten.

Mehrere Brände

In verschiedenen Orten gingen Häuser in Flammen auf. In der Inselstadt Galveston zerstörten Brände mehrere historische Gebäude. Grosse Erleichterung herrschte in Houston, das nur kleinere Schäden meldete.

Durch einen Tornado im Gefolge von «Rita» kam in Mississippi ein Mensch ums Leben. Angaben über weitere Todesopfer oder Verletzte lagen nicht vor.

US-Präsident George W. Bush, der sich vor Ort über die Rettungsarbeiten informierte, rief für Texas und Louisiana den Notstand aus. Damit kann die Bundesregierung den Staaten finanzielle Hilfen gewähren.

bsk/sda