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Überschaubare Schäden nach «Rita»

Die Schäden durch «Rita» halten sich in Grenzen.
Sonntag, 25. September 2005
Houston - Hurrikan «Rita» hat in Texas und Louisiana die schwersten Überschwemmungen der vergangenen vier Jahrzehnte ausgelöst. Gegenden um die texanische Stadt Beaumont sehen aus, als ob ein riesiger Bulldozer über Häuser und Bäume gefahren ist.
Die besonders schwer getroffene Stadt Lake Charles in Louisiana versank teilweise in den Fluten. Dennoch richtete der 17. Hurrikan der Saison nach Angaben des US-Katastrophenschutzes weit weniger Schäden an als befürchtet.

Nur zwei Ölraffinerien in Port Arthur in Texas wurden durch die gewaltigen Winde von bis zu 200 Stundenkilometer erheblich beschädigt.

Sturm herabgestuft

«Rita» wurde zwar inzwischen zu einem Tropensturm herabgestuft, bleibt aber wegen der heftigen Regenfälle von bis zu 60 Zentimeter weiter gefährlich.

In verschiedenen Orten gingen Häuser in Flammen auf. In der Inselstadt Galveston zerstörten Brände mehrere historische Gebäude. Aber auch hier blieben die Schäden bei weitem hinter den Befürchtungen zurück.

Erleichterung in Houtson

Grosse Erleichterung herrschte auch in Houston, das nur kleinere Schäden meldete. In New Orleans, wo bereits am Freitag ein Damm unter der Wucht der Ausläufer von «Rita» gebrochen war und Wasser einen Armen-Stadtteil erneut überflutet hatte, entstanden keine zusätzlichen Schäden.

US-Präsident George W. Bush appellierte an die insgesamt rund 2,7 Millionen Menschen, die vor «Rita» geflohen waren, in Sicherheit zu bleiben. Eine Rückkehr nach Hause sollte erst dann ins Auge gefasst werden, wenn die Behörden dafür grünes Licht geben, sagte der Präsident.

Durch einen Tornado im Gefolge von «Rita» kam in Mississippi ein Mensch ums Leben. Angaben über weitere Todesopfer oder Verletzte lagen nicht vor.

bsk/sda