Der Verwaltungsrat habe der Direktion grünes Licht gegeben, Kehricht aus dem Ausland in Cheneviers zu verbrennen, sagte der SIG-Pressesprecher Christian Brunnier gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Der Entscheid sei mit 15 gegen drei Stimmen getroffen worden.
In den nächsten Tagen werde nun mit der von der italienischen Regierung mit dem Abtransport des Abfalls beauftragten Gesellschaft ein Vertrag abgeschlossen.
Die SIG habe mit dem Vertragspartner strenge Bedingungen ausgehandelt, sagte Brunnier weiter. Die SIG sei bislang die einzige Verbrennungsanlage in Europa, die die Anlieferung per Zug zwingend vorschreibe. Ausserdem akzeptiere man nur frischen Kehricht der nicht schon Wochen herumgelegen sei. Auch wolle man genau wissen, woher der Kehricht stamme.
Aus diesem Grund sollen noch in Italien Qualitätsanalysen vorgenommen werden. Die Kontrolle darüber hat die SIG einer unabhängigen Firma anvertraut.
