Der Sturm riss Dächer von den Häusern, ein Drittel der rund 115'000 Bewohner der Insel war zeitweise ohne Strom. Die für die Überseegebiete zuständigen französischen Behörden teilten mit, «Dean» habe zwei Drittel der Zuckerrohrernte und fast die gesamte Bananenernte auf Martinique vernichtet.
Mexiko bereitet sich auf Evakuierungen vor
Die mexikanischen Behörden bereiteten sich auf die Evakuierung grosser Teile des beliebten Feriengebietes Yucatán vor. Nach Angaben des nationalen Hurrikan-Zentrums der USA dürfte «Dean» am Montag oder Dienstag die mexikanischen Halbinsel im Süden des Landes erreichen.
Danach könnte er entweder weiter nördlich noch einmal Mexiko treffen oder aber auch den US-Bundesstaat Texas. Im Golf von Mexiko sind mehrere grosse Ölförderanlagen gefährdet.
Als Vorsorgemassnahme gab US-Präsident George W. Bush für Texas eine Notfallerklärung heraus, die im Ernstfall schnelle und unbürokratische Hilfe der Bundesbehörden ermöglichen soll.
Windgeschwindigkeiten von 170 Stundenkilometern
Zudem verkürzte die US-Raumfahrtbehörde NASA wegen des drohenden Unwetters ihre Endeavour-Mission um einen Tag, damit die Raumfähre sich aus dem Weltall zurückkehren kann. «Dean» ist der erste Hurrikan der Saison.
Auf seinem Weg durch die östliche Karibik war «Dean» mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 170 Kilometern pro Stunde über den Süden Martiniques hinweggefegt und hatte am Freitag schwere Überschwemmungen verursacht. Die Stadt Rivière-Pilote stand vollständig unter Wasser.
Der Sturm riss Dächer von den Häusern, ein Drittel der rund 115'000 Bewohner der Insel war zeitweise ohne Strom. Die für die Überseegebiete zuständigen französischen Behörden teilten mit, «Dean» habe zwei Drittel der Zuckerrohrernte und fast die gesamte Bananenernte auf Martinique vernichtet.
