Aus mehreren Landesteilen wurden Erdrutsche gemeldet. Die Stromversorgung wurde aus Sicherheitsgründen gekappt.
Ausläufer des Hurrikans brachten auch auf Haiti Chaos und Verwüstung. Zuvor war «Dean» mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 Stundenkilometern über die östlichen Karibikinseln wie Martinique und St. Lucia gebraust.
Seit Freitag kamen in der Karibik neun Menschen durch das Unwetter ums Leben. So wurde in Haiti ein Mann von einem Baum erschlagen; eine Frau kam in einer Schlammlawine ums Leben.
Stärke wird zunehmen
In den nächsten Tagen dürfte der Hurrikan nach US-Angaben noch an Stärke zunehmen und kurz vor Mexiko die höchste Sturmstufe erreichen. Die mexikanischen Behörden bereiteten sich daher auf die Evakuierung grosser Teile des beliebten Urlauberortes Yucatan vor.
Schweizer Touristen auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán können kurzfristig in die Schweiz zurückfliegen. Die Bedrohung durch den Hurrikan «Dean» hat die Reiseveranstalter Kuoni, Hotelplan und TUI Suisse zu diesem Angebot veranlasst.
Für Touristen mit Reiseversicherung ist das Angebot kostenlos. Alle anderen bezahlen einen Aufpreis. Wieviele Gäste das Angebot wahrnehmen werden, ist noch unklar.
«Wir wissen von ungefähr 60 Kunden, die aus Cancn weg wollen», sagte Peter Schmidli, Sprecher von Hotelplan, der Nachrichtenagentur SDA. Insgesamt hat der Reiseanbieter momentan 123 Gäste in Cancn.
