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Hurrikan-Saison beginnt in den USA

Küstenbewohner und Touristen müssen sich auf bis zu 17 Tropenstürme einstellen.
Freitag, 1. Juni 2007
Washington - In den USA hat offiziell die sechs Monate lange Hurrikan-Saison begonnen. Das nationale Hurrikan-Zentrum in Miami rief auch Mexiko und die Karibik-Staaten auf, mit den Vorbereitungen zu beginnen.
Das US-Aussenministerium gab ausserdem eine Reihe von Ratschlägen für Touristen heraus, falls sie in einen Wirbelsturm geraten sollten.

Die nationale Wetterbehörde der USA NOAA hat für den Zeitraum vom 1. Juni bis zum 30. November über dem Atlantik eine überaus aktive Saison vorausgesagt. Danach müssen sich Küstenbewohner und Touristen auf bis zu 17 Tropenstürme einstellen. Aus diesen Stürmen können sich sieben bis zehn Hurrikans entwickeln.

2006 hatten sich die Meteorologen allerdings mit ihren düsteren Vorhersagen geirrt. Nach dem Hurrikan-Jahr 2005 bescherte der Himmel der Karibik ein ruhiges Jahr.

20 Namen, auch männliche

Nachdem dem Tropensturm «Andrea», der Anfang Mai über den Atlantik wirbelte, wartet jetzt alles auf Stürme mit den Namen «Barry», «Chantal» und «Dean». Das Hurrikan-Zentrum hat auch in diesem Jahr eine Liste mit 20 Namen festgelegt. Seit 1979 tragen Wirbelstürme auch Männernamen.

Das US-Aussenministerium rät allen Reisenden im Falle eines heraufziehenden Wirbelsturmes, Verwandten oder Freunden den Aufenthaltsort mitzuteilen. Darüber hinaus sollten sie in engem Kontakt mit dem Reiseleiter oder dem Hotelpersonal bleiben, um Instruktionen für mögliche Evakuierungen zu erhalten.

fest/sda