Zurzeit würden in den USA, der EU, Brasilien und Asien Milliardenbeträge in den Anbau von Mais, Soja, Raps, Zuckerrohr, Palmöl oder Weizen investiert.
Damit würden mehr Probleme geschaffen als gelöst. Nahrungsmittel würden knapp, der Regenwald werde noch mehr abgeholzt, Kleinbauern verlören ihren Boden, Monoplantagen entstünden, und Wasser werde durch Pestizide und Dünger vergiftet.
Kritische EMPA-Studie
Die zweifelhafte Ökobilanz von Agrotreibstoffen bestätigt eine kürzlich veröffentlichte EMPA-Studie im Auftrag des Bundes. Sie zeigt, dass nur Treibstoffe aus Abfall, Reststoffen und Holz ökologisch positiv bewertet werden können.
Darum lehnen die Grünen auch inländische Kulturen zur Produktion von Agrotreibstoffen ab. Diese könnten zwar eine Chance sein für die Schweizer Landwirtschaft. Unter dem Strich gebe es für den Anbau von Biomasse als Ausgangsprodukt für Treibstoff keine ökologiosche Rechtfertigung.
