Bei den betroffenen Flüssen handelt es sich um den Jangtse und den Gelben Fluss, wie die staatliche Zeitung «China Daily» unter Berufung auf eine Studie des UNO-Umweltprogramms UNEP berichtete.
Verstärkte Algenblüte
«Tote Zonen» sind Wassergebiete, deren Sauerstoffgehalt durch eine verstärkte Algenblüte besonders gering ist. Der Algenbefall wird durch ungeklärte Abwasser und Schadstoffe wie Dünger verursacht und bedroht schliesslich auch das Meeresleben.
Die chinesischen Küstenregionen seien im Jahr 2005 von 82 Wellen verstärkter Algenblüte betroffen gewesen, berichtete «China Daily» unter Berufung auf einen Bericht der staatlichen Umweltschutzbehörde.
Mehr als 500 000 Tonnen Ammoniak, Stickstoff und Phosphate seien in dem Jahr ins Meer geleitet worden. Im Juni diesen Jahres waren 1000 Quadratkilometer des Jangtse-Flusses von Algen befallen worden. Mehr als zwölf Millionen Fische kamen ums Leben.

