"Emily" setzt inzwischen ihren Weg in Richtung US-Küste fort. Es wurde damit gerechnet, dass der Sturm über dem warmen Wasser des Golfs von Mexiko weiter an Stärke gewinnen würde. Kilometer pro Stunde ab.
"Haitang"
Ein ähnliches Bild wie in Mexiko bot sich auf der anderen Seite des Erdballs, wo der Taifun "Haitang" wütete. Mit sintflutartigen Regenfällen brach der Taifun über Taiwan Land hinein. Nach offiziellen Angaben kamen fünf Menschen ums Leben, 29 wurden verletzt.
Der Taifun erreichte zeitweise Spitzengeschwindigkeiten bis zu 270 Kilometer pro Stunde. Schulen, Regierungsgebäude und die Börse blieben geschlossen.
Gemüse- und Obstplantangen wurden vernichtet und Schäden in Millionenhöhe verursacht. Sämtliche Flüge wurden gestrichen.
Als schwächerer Zyklon Richtung China
Über dem Landesinneren schwächte sich der Taifun auf 198 Kilometer pro Stunde ab. "Haitang" hat nach Einschätzung von Meteorologen in Taiwan bereits einen grossen Teil seiner Energie entfaltet und wird zum Zyklon abgeschwächt auf China treffen.
In China bereitete man sich auf die Ankunft des Wirbelsturms vor. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, in den Küstenregionen seien rund 600 000 Menschen in Sicherheit gebracht worden.
