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Bush besucht Hurrikan-Gebiete

Muss schon wieder auf Katastrophengang: George Bush hier in New Orleans nach den Verwüstungen durch Katrina im September 2005.
Freitag, 28. Oktober 2005
Miami - Bei einem Besuch der Hurrikan-Gebiete in Florida hat US-Präsident George W. Bush die Hilfsmassnahmen der Behörden verteidigt.
Die Regierung in Washington arbeite mit den Behörden vor Ort so gut wie möglich zusammen. Die Hilfsmassnahmen erfolgten zwar nicht «augenblicklich», aber sie seien auf dem Weg, sagte Bush am Donnerstag bei einem Besuch an einer Verteilungsstation für Hilfsgüter in Pompano Beach. Der Präsident besuchte das Zentrum zusammen mit seinem Bruder, dem Gourverneur Floridas, Jeb Bush.

Er wisse, dass die Menschen frustriert seien, weil sie noch keinen Strom hätten, sie würden ihn aber bald wieder bekommen, sagte Präsident Bush. Die Behörden arbeiteten daran, die Stromversorgung «so schnell wie möglich» wieder in Gang zu bringen.

Sechs Millionen ohne Strom

Bis zu sechs Millionen Menschen waren auch am vierten Tag nach dem Durchzug des Hurrikans «Wilma» ohne Strom. Betroffen waren insbesondere die östlichen Küstengebiete zwischen Miami und West Palm Beach.

Am Mittwoch hatte Jeb Bush Versäumnisse der Behörden eingeräumt. Schätzungen zufolge hinterliess «Wilma» in Florida einen Schaden in Höhe von 8 Mrd. US-Dollar. Mindestens 10 Menschen kamen allein in Florida ums Leben. Insgesamt hatte der Hurrikan auf seinem Zug durch den Golf von Mexiko 27 Menschen in den Tod gerissen.

ht/sda