Der SMS-Dienst soll bis Mitte Mai operativ sein, sagte Projektleiter Urs Gugger von der Berufsfeuerwehr Bern auf Anfrage. Auf Grund der Erfahrungen beim Hochwasser von 2005 solle damit die Alarmierung der Bevölkerung verbessert werden.
Sirenenalarm hat Vorrang
Prioritäres Alarmierungsinstrument bleibe aber der Sirenenalarm, die SMS kämen unterstützend zum Einsatz. Der Vorteil der SMS liege vor allem darin, dass damit auch ortsabwesende Personen alarmiert werden könnten, um Vorkehrungen zu treffen und ihr Hab und Gut in Sicherheit zu bringen.
Für die Abonnenten soll der SMS-Dienst gratis sein, über die Kosten für die Stadt konnte Gugger keine Angaben machen. Hohe Zusatzkosten enstünden nicht, da das SMS-System bei der Stadtpolizei für die interne Alamierung seit 2005 bereits erfolgreich im Einsatz stehe.
Der SMS-Dienst ist laut Gugger Teil eines Massnahmenpaket zur Hochwasserprävention, über das die Stadt voraussichtlich im April informieren wird.
