In der Stadt ging in mehreren Supermärkten das Trinkwasser aus. Autofahrer parkten die Seitenstreifen von Hochstrassen zu, um ihre Autos aus niedrig gelegenen Stadtteilen in Sicherheit zu bringen. Vor zahlreichen Geschäften lagen Sandsackwälle. Manche Firmen liessen sich in letzter Minute Schutzwälle vor die Eingänge mauern.
Der Gouverneur von Bangkok war zuversichtlich, dass 90 Prozent der Stadt trocken bleiben. Das kommerzielle Zentrum der Stadt soll geschützt bleiben.
Er erklärte zwei weitere Distrikte im Norden und Osten zu Risikogebieten, berichtete die «Bangkok Post». Die Anwohner wurden aufgefordert, in Notunterkünfte zu gehen. Sieben Bezirke gelten schon seit Mittwoch als Gefahrenzone.
Nach Monaten schwerer Monsunregen stehen in Thailand ein Drittel der Provinzen teilweise unter Wasser. Riesige Landstriche nördlich von Bangkok sind überschwemmt. Das Wasser kann nur Richtung Süden - und damit durch Bangkok - in den Golf von Thailand abfliessen.
