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Zugvögel vom Klimawandel besonders bedroht

Kraniche blieben diesen Winter in Deutschland.
Dienstag, 8. Mai 2007
Bonn - Der weltweite Klimawandel bedroht nach UNO-Erkenntnissen rund 84 Prozent der wandernden Tierarten. Besonders betroffen seien die Zugvögel.
Dies teilten die UNO-Behörden zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen Wasserzugvögel AEWA und der wandernden Tierarten CMS in Bonn mit.

Klimatische Veränderungen wie steigende Temperaturen, veränderte Niederschläge, Dürren, Stürme und Veränderungen der Meeresspiegel kämen immer häufiger vor. Davon seien Zugvögel ganz besonders betroffen.

Viele von ihnen brächen früher auf, veränderten ihre Flugmuster oder verliessen - wie in einigen extremen Fällen - ihre angestammten Sommergebiete überhaupt nicht mehr. Das treffe etwa auf die Kraniche zu, die normalerweise in Portugal oder Spanien überwinterten, jetzt aber in Deutschland blieben.

Um die Bedrohung durch den Klimawandel zu bekämpfen sei es nötig, bestehende Unterkünfte für Zugvögel und andere Tiere zu schützen und weitere hinzuzufügen, sagte ein CMS-Sprecher.

Dazu gehörten auch Teiche und Feuchtgebiete. Nur so könne sicher gestellt werden, das Wat- und ander Wasservögel ihre Kräfte zehrenden Reisen auch unter den schwieriger gewordenen klimatischen Bedingungen zu Ende führen könnten.

smw/sda