In der Nordwestschweiz, im zentralen Mittelland und in den inneren Alpentälern dagegen fielen nur rund 85 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge. In Luzern wurden 80 Prozent der durchschnittlichen Regenmenge gemessen.
Das sogenannte hydrologische Jahr dauert in der Schweiz jeweils vom 1. Oktober bis zum 30. September. Grund für diesen Rhythmus ist der Niederschlag, der im Hochgebirge zwischen Oktober und Dezember meist in Form von Schnee liegen bleibt und erst im kommenden Frühjahr abfliesst. Damit die Wasserbilanz ausgeglichen ist, rechnen die Hydrologen von Herbst zu Herbst.
Ebenfalls auf den hydrologischen Jahreswechsel werden die Gletscher ausgemessen. Zu diesem Zeitpunkt sollten sie zwischen Abschmelzphase und neuem Einschneien im Gleichgewicht sein.
