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Zehn Tote nach sintflutartigen Regenfällen in Südfrankreich

Schlimme Unwetter im Süden Frankreichs.(Archivbild)
Mittwoch, 16. Juni 2010
Paris - Ein schweres Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen hat im Südosten Frankreichs bereits mindestens zehn Menschen das Leben gekostet. Vier Bewohner des besonderes stark betroffenen Gebiets um die Stadt Draguignan herum wurden am Morgen noch vermisst.
Die Behörden sprachen von einem der schwersten Unwetter seit mehr als zehn Jahren. Im Laufe des Dienstags hatten sich nach starken Regenfällen riesige Wassermassen durch einige Orte gewälzt.

Autofahrer mussten ihre Fahrzeuge abstellen und sich in Treppenhäuser flüchten. Zahlreiche Strassen wurden gesperrt. Hunderte Reisende sassen an Bahnhöfen fest, weil keine Züge mehr fuhren.

200'000 Haushalte ohne Strom

Die Rettungskräfte in der Region rückten nach eigenen Angaben zu hunderten von Einsätzen aus. 200'000 Haushalte waren ohne Strom.

Am schlimmsten traf es das direkt an der Mittelmeerküste gelegene Département Var. Dort wurden auch die Leichen der Unwetter-Opfer gefunden. Die Behörden forderten die Bewohner zeitweise auf, ihre Häuser und Wohnungen nicht zu verlassen.

ade/sda