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Mindestens 35 Tote bei Unwettern in China

Es kamen mindestens 35 Menschen bei den Unwettern in China ums Leben.
Mittwoch, 16. Juni 2010
Peking - Bei schweren Unwettern im Süden Chinas sind mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen. 49 weitere Menschen galten nach den sintflutartigen Regenfällen als vermisst, wie staatliche Medien berichteten.
Allein 23 Menschen starben nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua, als in der Provinz Sichuan Teile eines Berges ins Rutschen gerieten und auf eine Baustelle niedergingen. Das Geröll stürzte dabei auch auf Zelte, in denen Bauarbeiter schliefen.

Die Behörden warnten, dass sich der Regen bis Donnerstag noch verstärken könnte. Am härtesten getroffen wurden laut Xinhua neben Sichuan die Provinzen Fujian und Guangxi. Insgesamt mehr als 100'000 Einwohner mussten aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht werden. Durch die Unwetter wurden laut Xinhua seit Sonntag 7000 Häuser zerstört.

ade/sda