Auf 1000 bis 1500 Meter über Meer wurden seit Dienstag 5 bis 15 Zentimeter Neuschnee gemessen, auf über 1800 Meter über Meer waren es 40 bis 50 Zentimeter.
Im Flachland fiel verbreitet Regen, am stärksten betroffen war die Region Brienzersee/Innerschweiz.
Der Hauptschub war laut den Meteorologen jedoch am Dienstagvormittag abgeschlossen. Seither wurden durchschnittliche Niederschlagsmengen von 10 bis 20, lokal bis 25 Millimeter gemessen.
Temperaturen um den Nullpunkt
Auch die Temperaturen im Flachland erinnerten nicht gerade an den Sommerbeginn: Auf der Alpennordseite wurden in der Nacht auf Mittwoch verbreitet Tiefsttemperaturen von 4 bis 5 Grad gemessen. Im Thurgau war es mit 3 Grad noch etwas kälter.
Zu spüren bekamen dies auch die Autofahrer: Glatteis verwandelte die Autobahn A7 zwischen Müllheim TG und Kreuzlingen in eine Rutschbahn. Gebildet hatte sich das Glatteis nach heftigen Graupelschauern.
Fünf Unfälle
Laut der Thurgauer Kantonspolizei meldeten zwischen 22.45 Uhr und 23.05 Uhr fünf Autofahrerinnen und Autofahrer wegen der vereisten Fahrbahn Unfälle auf der A7. Zwei Autos waren in Richtung Konstanz, drei in Richtung Zürich unterwegs gewesen.
Die Autos rutschten in die Leitplanken. Eine 27-jährige Frau erlitt dabei Verletzungen. Sie musste ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Wegen der starken Regenfälle rüstet sich der Kanton Obwalden für allfällige Überschwemmungen. Zwar stabilisierte sich der Pegel des Sarnersees laut den Behörden.
Doch die Feuerwehren kontrollierten periodisch Bäche und Seen. Aus dem Lungerersee wird nur noch eine vertretbare Restwassermenge abgelassen.
