Ab Höhen von 1000 Metern lag am Dienstag an vielen Orten in den Alpen Schnee. Nach Angaben von MeteoSchweiz werden bis Dienstagabend auf dem Säntis und auf dem Grimselpass rund 20, in La Chaux-de-Fonds rund 4, in Arosa GR 6 und in Ulrichen im Oberwallis sowie in Engelberg OW 2 Zentimeter Neuschnee erwartet.
Keine Absenkung der Pegel
Im Kanton Bern rechnen die Behörden vorläufig nicht mit einem Absinken der hohen Wasserstände von Seen und Flüssen. Die Böden sind mit Wasser gesättigt, und für die kommenden Tage seien weitere Niederschläge zu erwarten.
Die Stadt Bern hatte am Montagabend die Bewohner der aarenahen Quartiere vorsorglich auf den steigenden Aarepegel aufmerksam gemacht und vor möglichen Grundwassereinbrüchen gewarnt. Im Mattequartier wurden vorsorglich Sandsäcke aufgeschichtet.
Hochwasser-Alarm per SMS
Das neue SMS-Alarmsystem bewährte sich bei seinem ersten Einsatz. Nach früheren Erfahrungen bei Hochwasserereignissen warne man lieber frühzeitig, sagte Urs Gugger, Sprecher der städtischen Berufsfeuerwehr.
Am Alpennordhang wurden in Lagen ab 2000 Metern über Meer 10 bis 30 Zentimeter Neuschnee gemessen, wie beim Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF zu erfahren war. In Lagen ab etwa 2800 Metern seien 40 bis 60 Zentimeter Schnee gefallen, sagte eine Sprecherin auf Anfrage.
