Anzeige
Nächtlicher Feuewehreinsatz

Waldbrand bei Visp noch nicht gelöscht

Nächtlicher Löscheinsatz der Feuerwehr.
Mittwoch, 27. April 2011
Visp VS - Der Grossbrand in einem Wald oberhalb von Visp im Oberwallis ist noch nicht gelöscht. Die Feuerwehr hielt Brandwache, und während der Nacht mussten zwei Armeehelikopter wiederholt aufsteigen, um von Windstössen neu entfachte Glutnester zu löschen.
Das Feuer sei insofern unter Kontrolle, als es sich nicht weiter ausgebreitet habe, sagte Renato Kalbermatten, Sprecher der Walliser Kantonspolizei, am Morgen der Nachrichtenagentur SDA. Der Wind, der zunächst das Löschen erschwerte, sei in der Nacht etwas abgeflaut. Das Feuer wütete am Dienstag auf rund 100 Hektaren Wald.

Sobald der Tag anbreche, könnten auch die bereits am Dienstag eingesetzten zivilen Helikopter wieder eingesetzt werden, sagte Kalbermatten. Nur die zwei Armee-Helikopter verfügten über eine Bewilligung für Flüge in der Dunkelheit. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren die Nacht über am Brandort im Einsatz.

Für die Bevölkerung besteht nach wie vor keine Gefahr durch den Brand. Über Verletzte habe er keine Kenntnis, weder unter den Anwohnern noch bei der Feuerwehr, sagte der Polizeisprecher.

Die Autobahn A9, die wegen des Brandes gesperrt worden war, ist seit 5 Uhr wieder offen. Lokal sind Verkehrsbehinderungen nicht ausgeschlossen. Die Bevölkerung ist wegen der anhaltenden Trockenheit und weil das Löschen viel Wasser braucht, aufgerufen, mit Wasser haushälterisch umzugehen.

bert/sda