Wegen der enormen Rauchentwicklung wurden die Einwohner der Nachbargemeinde Visperterminen von der Polizei gebeten, in den Häusern zu bleiben sowie Türen und Fenster zu schliessen. Bis am Dienstagabend bestand für die Bevölkerung keine Gefahr, wie die Polizei mitteilte. Die Brandursache war unklar.
Um 21 Uhr mussten die Helikopter ihre Löschflüge bis am frühen Mittwochmorgen unterbrechen. Während der Nacht setzten die Feuerwehrleute den Kampf gegen die Flammen am Boden fort. Sie wurden von 120 Armeeangehörigen unterstützt.
Starker Rauch
Den Brand im Karosseriebetrieb am östlichen Rand von Visp hatten die Einsatzkräfte innert weniger Minuten unter Kontrolle gebracht. Der Wald jedoch brannte lichterloh, es gab eine enorme, kilometerweit sichtbare Rauchentwicklung.
Die Flammen loderten an der Südflanke des Berges zwischen Visp und Eyholz. Ein heftiger Wind trieb sie weiter bergauf. Gegen die Flammen kämpften die Feuerwehren von Visp, des dortigen Industriebetriebs Lonza sowie mehrerer umliegender Orte.
Die Schweizer Armee beorderte zwei Super Puma-Helikopter nach Visp. Daneben kam ein Super Puma einer privaten Firma zum Einsatz. Dazu kamen fünf Helikopter der Air Zermatt und zwei von Air Glacier.
Enormer Wasserbdarf
Die Gemeindebehörden von Visp riefen die Bevölkerung dazu auf, so wenig Wasser wie möglich zu brauchen. Denn die Bekämpfung des Waldbrandes erforderte grosse Mengen an Wasser. Die Trinkwasserversorgung bleibe aber gewährleistet, versicherte Gemeindepräsident René Imoberdorf.
Die Hauptstrasse zwischen Visp und wurde wegen des Waldbrandes gesperrt.

