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Verkehrsbehinderungen durch heftige Gewitter

Erneut entlud sich ein heftiges Gewitter.
Freitag, 20. Juli 2007
Giswil - 24 Stunden nach dem grossen Gewitter sind die Kantone Bern und Obwalden am Abend erneut von Unwettern heimgesucht worden. Betroffen war vor allem die Brünig-Region.
Die Brünig-Passstrasse und die Linie der Zentralbahn zwischen Kaiserstuhl und Giswil wurden am frühen Abend durch einen Erdrutsch verschüttet. Die Strasse konnte im Laufe des Abends zeitenweise einspurig befahren werden. In Sachseln wurde die Hauptstrasse überschwemmt. Die Zufahrt ins Melchtal ab Kerns und Flüli wurde ebenfalls unterbrochen.

Auch im Kanton Bern lösten die heftigen Regenfälle Erdrutsche aus. Gesperrt wurden die Hauptstrasse Latterbach-Grimmialp zwischen Oey und Horboden im Diemtigtal sowie die Kantonsstrasse zwischen Uettligen und Halenbrücke in der Nähe von Bern. Wegen Wasser auf der Fahrbahn gesperrt war die Strasse zwischen Habkern und Unterseen am Brienzersee.

Ein Erdrutsch verschüttete am Abend die Bahnlinie und die Strasse zwischen Walkringen und Hasle-Rüegsau. Wegen Wasser auf der Fahrbahn musste die Autobahn A6 zwischen Rubigen und Muri in beiden Richtungen für einige Zeit gesperrt werden. In Worb stand die Hauptstrasse unter Wasser.

Geschlossen war am Abend während einiger Zeit auch der Albula-Pass zwischen Bergün GR und La Punt. Nicht ein Erdrutsch war Schuld, sondern ein stecken gebliebener Car, wie die Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage mitteilte.

smw/sda