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Verheerende Wasserknappheit in Italien

Die Auswirkungen des Klimawandels müssen reduziert werden.
Dienstag, 6. März 2007
Rom - In Italien wird das Wasser knapp. Die drei grossen Flüsse Arno, Po und Tiber führten weniger als die Hälfte des um diese Jahreszeit üblichen Wassers, berichtete die Zeitung «La Repubblica».
Experten forderten, den Notstand auszurufen. «Es ist jetzt klar, dass wir es mit einem anormalen Phänomen zu tun haben», sagte der Vorsitzende der parlamentarischen Umwelt-Kommission, Ermete Realacci. Dieses sei wahrscheinlich vom Klimawandel verursacht worden.

Auch die Schneeschmelze werde die Situation nicht entspannen: In den Alpen seien in diesem Jahr nur zwischen 25 und 75 Zentimeter Schnee gefallen, halb so viel wie im vergangenen Jahr, hiess es.

Realacci forderte eine nationale Konferenz zum Wassernotstand. «Wir müssen uns kurz- sowie langfristige Massnahmen überlegen, indem wir uns mit den Institutionen, den Bauern und Wissenschaftern an einen Tisch setzen», betonte der Parlamentarier. Das Ziel müsse sein, die Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren.

smw/sda