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Italien erlebt wärmsten Winter seit 200 Jahren

Viele wagten bereits einen Sprung ins Meer.(Bildverfremdung)
Montag, 5. März 2007
Rom - Italien hat dieses Jahr den wärmsten Winter seit 200 Jahren erlebt. Nach Angaben des italienischen Rats für die Wissenschaften (CNR) lagen die Durchschnittswerte dieses Jahr 1,79 Grad über jenen des Jahres 1990.
Damals waren die bisherigen Rekordtemperaturen gemessen worden. Am Sonntag wurden in Bozen 20 Grad registriert, in Mailand und Rom 21 Grad, in Catania wurden 22 Grad gemeldet.

Die Italiener stürmten am Wochenende die Strände. Auf den Strassen zu den Badeorten bei Rom bildeten sich Autoschlangen. Viele Menschen wagten auch einen Sprung ins Meer. «Dieses Jahr haben wir de facto keinen Winter erlebt», meinte ein Wetterexperte.

Bereits seit Oktober lägen die Temperaturen um drei bis fünf Grad über den zu dieser Jahreszeit üblichen Höchstwerten, zitierten italienische Medien Meteorologen. Aussergewöhnlich warm sei es vor allem im Norden. In vielen süditalienischen Regionen blühen bereits die Mandelbäume.

ht/sda