Auch im benachbarten Bangladesch sorgte der heftige Regen für Chaos. Nach Angaben der Behörden starben am Dienstag und Mittwoch mindestens 55 Menschen. In der Region Teknaf zerstörte das Unwetter auch ein Flüchtlingslager. In ihm lebten etwa 15'000 aus Birma geflüchtete Rohingya, eine muslimische Volksgruppe. Sie haben nun nicht einmal mehr Zelte.
Nach Angaben des nationalen Instituts für Meteorologie in Bangladesch handelte es sich um die heftigsten Niederschläge in drei Jahrzehnten.
Heftige Regenfälle in Indonesien
Auch in Indonesien kam es am Donnerstag zu heftigen Regenfällen. Bei einem Erdrutsch auf der im Osten des Landes gelegenen Inselkette der Molukken starben sieben Menschen. Es handle sich um eine Familie, teilte ein Vertreter der Stadtverwaltung von Ambon mit.
Erdrutsche und Überschwemmungen nach heftigen Monsun-Regenfällen forderten ausserdem im westindischen Bundesstaat Maharashtra innerhalb einer Woche mindestens 46 Menschenleben. Hunderte Häuser in Region seien beschädigt oder zerstört worden, sagte ein Regierungssprecher.
