Dabei starben in den benachbarten Ortschaften Kolontar und Devecser 9 Menschen, rund 150 wurden verletzt. Die laugen- und schwermetallhaltige Brühe verseuchte eine Fläche von 40 Quadratkilometern. Mehr als 350 Häuser wurden zerstört oder beschädigt. Zu dem Unglück war es gekommen, weil ein Damm des Abfallbeckens brach.
Staatliche Zwangsverwaltung
Vor einer Woche hatte die ungarische Regierung den mutmasslichen Verursacher des Unglücks, die Ungarische Aluminum-AG MAL, unter staatliche Zwangsverwaltung gestellt. An der Spitze steht nun der Kommandant des Katastrophenschutzes, General György Bakondi.
Nach der Katastrophe war der MAL die Betriebsgenehmigung für das Bauxitwerk entzogen worden. Am Freitag begann die Wiederinbetriebnahme. An diesem Dienstag soll das Werk wieder mit voller Kapazität produzieren.
