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USA sind zufrieden mit Klimakonferenz auf Hawaii

Zwei Tage lang hatten Vertreter von 16 Staaten, die für 80 Prozent des weltweiten CO2-Ausstosses verantwortlich sind, diskutiert.
Freitag, 1. Februar 2008
San Francisco/Honolulu - Die von den USA organisierte Klimakonferenz auf Hawaii ist mit optimistischen Stellungnahmen zu Ende gegangen. Zwei Tage lang hatten Vertreter von 16 Staaten, die für 80 Prozent des weltweiten CO2-Ausstosses verantwortlich sind, diskutiert.
Der Chef des Umweltrates im Weissen Haus, Jim Connaughton, bezeichnete das Treffen auf Hawaii als «produktiv». Alle Teilnehmer seien sich einig gewesen, dass es Fortschritte gegeben habe bei den Beratungen über Möglichkeiten, den CO2-Ausstoss zu begrenzen.

Nach einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur haben alle Beteiligten, auch Vertreter der USA, die Absicht bekräftigt, den Prozess der UNO gegen die Erderwärmung voranzubringen.

Ziel sei es, 2009 zu einer Klimavereinbarung unter dem Dach der UNO zu kommen. Welche Annäherungen es besonders zwischen den Europäern mit den USA oder China und anderen Schwellenländern gab, blieb offen.

Unter der Ägide der UNO bemüht sich die Staatengemeinschaft, ein Folgeabkommen für das Kyoto-Protokoll zu vereinbaren, bevor dieses 2012 ausläuft. Die USA haben sich Kyoto nicht angeschlossen und wehren sich gegen zwingende Emissions-Höchstgrenzen.

Nach teilweise dramatischen Weltklima-Verhandlungen im Dezember auf der indonesischen Insel machte US-Präsident George W. Bush aber doch noch den Weg für gemeinsame UNO-Verhandlungen bis 2009 frei.

smw/sda